Seit 30 Jahren zu Hause: Lutz Ledder über sein Scanhaus

Shownotes

1996 entschieden sich Lutz Ledder und seine Familie für ein blaues Holzhaus in Marlow. Die Begeisterung für skandinavische Häuser war schon da. Doch bis zum eigenen Zuhause brauchte es die passende Finanzierung, ein Grundstück und einen Grundriss, der Platz für zwei Generationen bot.

Im Gespräch mit Hansjörg Kunze erzählt Lutz Ledder, wie ein ScanHaus-Katalog beim Bowlingabend den Anstoß gab und warum schließlich auch seine Schwiegereltern mit einzogen. Gemeinsam blicken die beiden auf die Anfänge in Marlow und die damalige Skepsis gegenüber Fertighäusern zurück. Auch das Haus hat sich über die Jahre weiterentwickelt. Ein Wintergarten kam hinzu, die Gasheizung wurde durch eine Wärmepumpe ersetzt und eine Photovoltaikanlage ergänzt heute die Energieversorgung.

Wie fällt sein Fazit nach 30 Jahren aus? Lutz Ledder berichtet vom Zusammenleben als Großfamilie, seinen Erfahrungen mit der Wärmedämmung und davon, was er heute wieder genauso machen würde.

Eine persönliche Hausblick-Folge über ein Zuhause, das eine Familie seit drei Jahrzehnten begleitet.

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Folge 68 Herr Ledder

Hausblick, der ScanHaus Marlow-Podcast. Und heute gibt es den Hausblick direkt aus Marlow und wir beschäftigen uns auch mit wertvoller Historie. 30 Jahre ScanHaus Marlow, Gewinnspiele, Produktion ist schon ein bisschen älter.

Lutz Ledder, der auch bei uns arbeitet in der Immobilienabteilung, ist heute mein Gast und hat so ein Haus von früher. Herzlich willkommen. Vielen Dank, dass Sie mich eingeladen haben.

Ist ja schön. Wir waren gerade auch im Fernsehen, wollte ich sagen. Also wir haben die lokale Zeitung gehabt, zu Besuch gewesen.

Jetzt jährt sich sozusagen das erste Gewinnspiel von ScanHaus Marlow mit Antenne Mecklenburg-Vorpommern und der Ostsee-Zeitung. Und das ist genau hier gewesen, wo wir vor 30 Jahren mal ein Haus verlost haben. Richtig, da sah das natürlich alles noch ein bisschen anders aus, aber genau so war es.

Und wir konnten damals die Verlosung live schon miterleben. Hubschrauber landete sozusagen auf einem fast freien Baufeld noch. Ja, ein Haufen Leute waren da.

War schon eine super Sache. Genau, da wurde das Gewinner-Ehepaar im Wald beim Pilzesuchen im Westen von Mecklenburg-Vorpommern durch die Polizei gefunden, in Hubschraubergesetzt hergeflogen. Der Platz wäre heute nicht mehr da.

Heute ist das bebaut. Richtig, ja. Also im Prinzip sind alle Flächen jetzt bebaut.

Sieht auch schön aus. Jetzt ist schon die Vegetation wieder schön da. Also sieht grün aus.

Klasse. Und worüber wir beide reden wollen, wie sind 30 Jahre Wohnen in einem Scanhaus, sag ich mal, der ersten Generation? Wir haben immer erzählt, das hat skandinavische Wurzeln, die sind besonders energieeffizient, tolles Wohngefühl. Wie ist es wirklich? Wie war es? Auf jeden Fall aufregend.

Also 1996, wir waren ja auch noch jung, gerade frisch von der Schule. Background aus der DDR. Also eher Volkseigentum geprägt als Privateigentum geprägt.

Also insofern alles neu, alles spannend. War schon sehr aufregend. Wir wollen ja so die Geschichte erzählen, wie alles begann.

Und ich glaube so 93, 94, 95, 96 war immer so die Frage, kann man diesen Häusern trauen? Obwohl wir ja gereist waren da schon und gesehen haben, Dänemark, Schweden, Norwegen, die bauen nur so eine Häuser. Aber hier in Deutschland hat man erstmal skeptisch geguckt. Richtig.

Also bei uns fing diese Geschichte ähnlich an. Also wir waren nach der Wende auch hauptsächlich in Skandinavien unterwegs, haben dann natürlich die Holzhäuser überall gesehen und in Ferienhäusern gewohnt und fanden es von Anfang an sehr gemütlich, sehr ansprechend. Also haben wir uns sofort in diesen Typ auch verliebt.

Aber in Deutschland zurück. Eigentlich Steinhäuser, keine Fertigteilhäuser, also sehr selten. Aber der Traum vom Eigenheim, der war damals schon da.

Wir waren eine junge Familie und wohnten in der Kröpeliner Tor-Vorstadt und wollten da auch weg. Das ist sozusagen jetzt das Szeneviertel von Rostock, wo viele Studenten und entspannte Leute mit Fahrrädern wohnen. Da ist immer abends was los, wenn die Studenten unterwegs sind, aber auch die Bewohner.

Und jetzt nach Marlow ist ja eigentlich genau der Gegenpol. Ruhe, plattes Land, Natur und eigentlich sind wir hier schon auf dem Dorf. Also Marlow nicht, aber wenn man an den Rand geht, ja.

Und 96 definitiv war es ein Dorf. Also weit ab von der großen Stadt, mitten im Nirgendwo. Ich habe damals noch Fußballkarten ausgefahren als Nebenjob.

Bin dann hier durch Marlow gefahren und dachte, man, das ist ja hier total verschlafenes Nest. Hier sagt sich ja wirklich Fuchs und Hase, gute Nacht. Dieses Baugebiet kann man beschreiben, da kann man auch spazieren gehen und sieht praktisch Häuser von vor 30 Jahren mit der typischen Holzfassade in verschiedenen Farben, so wie wir das aus Skandinavien kennen.

Richtig. Und ihr habt euch auch für eine tolle Farbe entschieden, Blau. Blau.

Da muss ich noch vielleicht eine kurze Geschichte erzählen. Also wir haben das dann familiär abgestimmt. Wie soll es denn dann nun sein, die Farbe? Ich war eigentlich für Gelb-Schwarz, also gelbe Fassade, gelber Anstrich, schwarzes Dach.

Und meine Kinder und meine Frau waren für Blau. Und dann ist das Blau geworden. Richtig.

Leider überstehen. Wie war der Entscheidungsprozess? Also wir beten ja immer so runter und sagen, prüfe deine Möglichkeiten, suche aus, wo und wie du wohnen willst, prüfe deinen Rahmen und dann setze es um. Also zuerst ist ja meist die Grundstückssuche und welcher finanzielle Rahmen ist möglich.

Wie lief das bei euch? Richtig. War bei uns im Prinzip ähnlich. Also wir haben vorher noch so eine, da gab es damals so eine Beratung, wie komme ich zu Wohneigentum, Grundstückseigentum.

So ein Seminar haben wir wirklich besucht, haben da irgendwie, ich glaube, damals 100 DM wirklich bezahlt und sind da hingegangen, haben uns das angehört, was es als für Baunebenkosten und sonst so Sachen zu berücksichtigen gibt. Haben uns dann natürlich für Grundstücke in der Nähe von Rostock interessiert und haben dann aber auch mit Kreditinstituten gesprochen und festgestellt, dass den Kreditrahmen, den wir bekommen, also dann wird Rostock im Speckgürtel nichts. Und dann war dann erstmal der Traum so ein bisschen auf Eis gelegt und wie es dann so im Leben ist.

Bei einem Bowlingabend kam dann ein Freund um die Ecke und sagt, guck mal hier, was ich hier habe. Du, ihr seid doch hier Holzhausfans. Hier ist so ein ScanHaus-Katalog.

Frag mich mal, wo ich den herhabe, aber guck mal rein. Und dann huch. Das sieht ja interessant aus.

Und Marlow. Ja, und dann haben wir uns dann keine Woche später wirklich ins Auto gesetzt und sind nach Marlow gefahren. Wir saßen dann vor damals noch Herrn Kunz mit einem kleinen Team und haben uns beraten lassen.

So fing die Geschichte an. Also es war tatsächlich auch für mich fast undenkbar damals zu sagen, also zieh nach Marlow oder so. Jetzt gehe ich öfter mal genau dort spazieren.

Das ist schon schick geworden. 30 Jahre einwachsen ist natürlich idyllisch und ihr habt auch noch so ein wirklich besonders wertvolles Grundstück. Richtig.

Also Herr Kunz fragte dann auch als erstes, nachdem wir über die Häuser gesprochen haben, haben Sie denn schon ein Grundstück, Herr Ledder? Ich sagte, nein, habe ich nicht. Ich hätte hier vielleicht auch noch was. Sie können ja mal nach unserem Gespräch hinten hinter dem Werksgelände mal gucken gehen.

Da sind noch ein paar Grundstücke und siehe da, hat uns eins gefallen. Wir haben uns für das entschieden, haben dann noch gefragt, ob es das dann werden könnte, ob das Haus ein bisschen größer werden könnte. Und so sind wir in Marlow gelandet.

Ja, und so wie ich jetzt gesehen habe neulich, als wir das angeguckt haben, da ist idyllisch, da sind alle glücklich, da gibt es keinen Durchgangsverkehr, da ist kein Stress. Es ist wirklich sehr beschaulich, sehr ruhig, naturnah. Genau, genau.

Der Entscheidungsprozess war dann klar. Wie war es mit der Finanzierung? Das ging dann, das war abzubilden. Richtig, es waren dann doch nachher zwei Kredite und man konnte dann nicht, ich sage mal, schlüsselfertig nehmen.

Wir mussten einen Teil in Eigenleistung machen, aber das ist dann völlig in Ordnung gewesen und das haben wir auch geschafft. War eine Herausforderung, aber hat Spaß gemacht. Die Kollegen sagen immer so, das Besondere in den Musterhäusern sind die Wandklopfer, die so an sein Haus gehen und immer sagen, was ist denn das für ein Haus.

Jetzt haben wir ja viel Fassade, auch überwiegend weiße Fassade für Deutschland. Dann kommen die so und machen so ein Haus. Wie oft wurde bei euch geklopft? Also da sieht man, dass es ein Holzhaus ist und praktisch auch diese wirklich tolle Fassade.

Ja, also wir waren zu Anfang auch skeptisch. Mein Chef damals, ich habe noch im Ingenieurbüro gearbeitet für Gebäudeausrüstung, allerdings fragte mich wirklich öfter, Lutz, hast du dir das richtig überlegt mit deinem Holzfertigteilhaus oder willst du nicht doch lieber massiv Bauern sein bleiben? Witzig, obwohl das in Skandinavien ja seit hunderten von Jahren da ist und auch im Prinzip die Bauernkaten in Deutschland, eigentlich die auch die Holzständer haben und zwar mit Lehm drin und sicherlich nicht so kuschelig oder in den USA, da wird nur Holz gebaut und die werden sogar nur auf so Ständer gesetzt. Da sind nicht mal so Fundamente verankert wie bei uns.

Weltweit wird viel mehr gebaut, als man das damals in Deutschland dachte. Richtig. Geniale Idee.

Ja, definitiv und mittlerweile hat sich das aber auch geändert. Und dann ist gleich noch die Familie mit eingezogen, ist also gleich ein bisschen größer geworden. Ja, wir haben in Rostock, also die Schwiegereltern wohnen in Evershagen, wir, wie gesagt, Kröpeliner Torvorstadt und ja, wir haben dann auch das Geld so ein bisschen zusammengeschmissen und gesagt, okay, wir ziehen dann als Großfamilie dahin, also auch meine Schwiegereltern mit.

Wir haben dann im Prinzip im Haus eine kleine Einliegerwohnung geschaffen. 50 Quadratmeter, 55 Quadratmeter sind es genau, so eigentlich perfekt nur im Erdgeschoss, sodass man auch später im Alter also fast barrierefrei wohnen kann. Also war, glaube ich, eine gute Entscheidung.

Ist heute nach wie vor die Empfehlung zu sagen, prüft das. Also wenn eine Finanzierung anders nicht möglich ist, also eine EW da sozusagen rein zu machen, ist, glaube ich, sehr interessant, größer zu bauen oder vielleicht zwei aus Fördergründen heutzutage auch. Oder auch ganz simpel kann man es finanzieren.

Also ist immer noch mal gut zu prüfen und hat gehalten. Friede und Freude im gemeinsamen Heim. Ja, vielleicht noch ein Wort vorneweg.

Also wir haben auch das bestehende Haus, den Haustyp, mussten wir sozusagen um fast drei Meter verbreitern. Also nicht verbreitern in der Länge. Das Haus ist länger als das Typhaus gewesen, sodass dann wirklich beide Familien ausreichend Platz hatten.

Das hat aber Herr Kunz mit seinem Team wunderbar geregelt und dass das kein Problem war, hat geklappt. Das Zusammenleben über 30 Jahre, na klar, es gibt immer Höhen und Tiefen. Aber letztendlich Vor- und Nachteile sind so, dass es für alle, denke ich mal, über die Dauer der Zeit dann doch perfekt war.

Das wäre ja unsere erste Empfehlung, vielleicht ruhig noch mal immer zu überlegen. Kann man bei bestehenden Preisen für Grundstücke, die heute natürlich anders geworden sind, kann man das erweitern? Kann man eine weitere Nutzung dazu nehmen? Also das ist durchaus empfehlenswert. Das ist zu prüfen und ich glaube, viele unserer Verkaufsberaterinnen und Verkaufsberater beherrschen das auch, zu sagen, nimm ein, zwei Nummern größer und vermarkte es dann ein bisschen selber bei dir.

Wir haben es gerade in Rostock wirklich bei sehr attraktiven Grundstücken gesehen. Dann kommt da ein sehr großes Haus und dann wohnen eben mehr Leute dran. Also herzlichen Glückwunsch für die Entscheidung.

Man muss vielleicht auch sagen, vor 30 Jahren gab es, ich weiß nicht mehr genau, lass es fünf, sechs Haustypen gewesen sein. Heute, wenn man sich den Katalog von ScanHaus anguckt, hat man mindestens 30 Varianten.

70 sogar. 70 haben wir abgebildet und eigentlich promoten wir ja, dass wir sagen, wir bauen dir, was du möchtest. Individuell ist alles möglich, aber manche gehen natürlich aus von einem lebenswerten Standard und da sagen genau, das gefällt mir.

Im vorherigen Podcast haben wir ein glückliches Paar aus Kaiserslautern, sind ins Musterhaus gefahren und gesagt, ja, nehmen wir. Nehmen wir. Nehmen wir so.

Dann haben wir gesagt, ja, und dann kommt ihr nach Marlow zum Architektenstudio. Nee, wir nehmen es so. Punkt.

Basta. Banane. Das ist natürlich hochinteressant.

Damals war es noch ein bisschen, sag ich mal, weniger, die Auswahl. Aber ich habe gleich gefunden und erweitert. Richtig.

Also das war damals eben in dieser Zeit auch. Neben Herrn Kunst saß Herr Thorstensen, der Statiker des Unternehmens, der damalige Statiker. Der hat dann mit einem Bleistift, lass mich mal hier so zwei, drei Stunden rechnen und dann sage ich dir, ob das geht.

Und nach zwei, drei Stunden sagt er, ja, es geht. Damals waren solche Sachen eben noch möglich. Ja, ganz genau.

Heute ist es so geblieben. Wir können individuell bauen ohne Ende. Und wenn man jetzt eine Empfehlung geben sollte, also praktisch Fertigteilbau ist ja von der Nachhaltigkeit, von der Energieeffizienz, von der Geschwindigkeit des Bauens ein starker Trend.

Wir sind jetzt bei fast 27 Prozent Marktanteil in ganz Deutschland. Das hätte man damals nicht geglaubt. Nein, das ist, ich glaube, unvorstellbar.

Herr Kunst hat damals in den Anfangszeiten, glaube ich, 15 Häuser im Jahr verkauft. Jetzt sind wir, ich weiß gar nicht genau. Hunderte.

500, 600, 700 verkaufen wir. Wir produzieren, was wir können. Also das ist schon beeindruckend.

Wir sehen es ja beide sozusagen zwischen unseren Büros fahren die LKWs immer los. Genau. Energieeffizienz, das ist ja ein Thema, wo wir für stehen.

Jetzt mit A plus und natürlich Megawert. Wie ist die Bilanz nach 30 Jahren? Empfehlenswert richtig gut in meinen Augen. Wir haben damals schon auch abweichend zum Standard eine Fußbodenheizung im Erdgeschoss eingebaut und haben nach nicht ganz 30 Jahren, aber dann von der Erdgas gefeuerten Heizung auf eine Wärmepumpe umgestellt.

Und da ist die Fußbodenheizung natürlich ein Riesenvorteil. Die Heizkörper im Obergeschoss haben wir ausgetauscht. Die können jetzt heizen und kühlen.

Die sind sozusagen zusätzlich noch mit einem Gebläse ausgerüstet, sodass im Sommer, wenn die Wärmepumpe auf Kaltwasser umschaltet, die kalte Luft durch die kleinen, fast geräuschlosen Gebläse dann wirklich im Raum verteilt wird. Also super. Und durch die gute Wärmedämmung schon damals haben wir weder im Winter noch im Sommer größere Probleme.

Natürlich, wenn es im Sommer über einen langen Zeitraum sehr warm ist, dann ist es wie in jedem, ich sage mal, Dachgeschoss eben da auch kuschelig. Aber da ist zum Beispiel dann diese Heizkörper, die dann so ein bisschen kühlen können, noch ein Riesenvorteil. Also wir fühlen uns wohl und die Energieeffizienz ist klasse.

Genau, das haben wir öfter aktuell schon mal besprochen. Aber das war immer die Kombination Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Steuerbarkeit, Kühlfunktion. Ich glaube, das wird in den nächsten Jahren ein ganz wichtiger Punkt werden.

Nicht nur bei Bungalows, Anderthalbgeschoss, an Stadtvillen, die wir so anbieten. Also das ist auf jeden Fall ganz wichtig. So die Wärmepumpe nachrüsten war offenbar möglich, aber durch einen Fachmann muss man sagen.

Ja, definitiv. Wir haben auch Viertelmittel dafür beantragt. Also in dem ersten Förderprogramm konnte man bis zu 35 Prozent beim Austauschen der Gasheizung dann zurückbekommen.

Die haben wir auch bekommen. Also zusammen mit dem Fachunternehmer, der uns das da eingebaut hat, war klasse. Hat eine Weile gedauert, aber wir sind zufrieden, definitiv.

Energiewende mitgemacht heute ist das Standard. Da reden wir in den meisten Fällen gar nicht über andere Lösungen. Und das ist auch das, was uns ja vielleicht in die Zukunft bringt.

Also kein Verbrauch mehr von fossilen Energieträgern, die heute auch aufgrund ihres Preises natürlich in der Kritik stehen. Dazu kann man jetzt noch Solar draufhauen und sagen, ein Stückchen auch selber erwirtschaften. Richtig, habe ich vergessen.

Also zum gleichen Zeitpunkt nicht groß, aber letztendlich sind es zwölf Felder. Also für den Eigenverbrauch reicht das allemal. Also wir haben dann auch noch eine kleine Einspeiserückvergütung.

Speziell im Sommer, wenn man diesen ganzen Solarstrom ohnehin nicht selber verbrauchen kann, weil kaum Verbraucher da sind. Da lohnt sich dann zum Beispiel auch, dann kann die Wärmepumpe kühlen, was immer sie kann. Weil das ist ja Solarstrom.

Das kommt von oben. Richtig. Heiß duschen, im Kühlen sitzen, alles ist möglich.

Also das kann man einfach so empfehlen. Ja. Ich habe aber tatsächlich immer noch so das Bild im Kopf, also als der Hubschrauber gelandet ist, praktisch hier mit einem landesweiten Gewinnspiel.

Damals war die Expansion ja zu sagen, wir werden bekannt in Mecklenburg-Vorpommern. Wenn man das heute vergleicht, also denkt ihr da manchmal noch dran, wie alles begann? Oder ist es mittlerweile, wir wohnen hier, ich meine 30 Jahre ist eine Ansage, oder? Nee, ist richtig. Also ich muss dann auch schon mal immer ins Album gucken, wie das war vor 30 Jahren, sodass man das dann auch nochmal so sich vor Augen führt.

Weil es gibt ganz einfach Vergessenheit jetzt. Alleine schon durch die Vegetation. Die Hecken sind hoch.

Jeder hat sich das schön gemacht in seinem Vorgarten. Und ja, jetzt ist es ein richtig schönes Wohngebiet. Die Journalistin der Ostsee-Zeitung, die uns interviewt hat, hat gesagt, in Bevölkerungskreisen nennt man das auch Holzhausen.

Da haben wir beide so geguckt, das haben wir noch nicht gehört. Nee, ich persönlich kannte es nicht, aber ich glaube, es bezieht sich wirklich auf den rechten Teil. Der Krähenberger Holz 1 bis 10, glaube ich.

Und wir sind 11 bis 17. Ich glaube, Holzhausen war wirklich der ganz erste Teil. Genau, da wo alles begann.

Also ich meine, jetzt sitzen hier so zwei ältere Herren und sie erzählen sich, was früher war. Was würdet ihr heute bauen? Also würde ich sagen, Katalog nochmal. Was wäre so der Tipp, was wäre der Wunsch? Also ich habe vorhin nochmal geblättert, es ist schwer.

Es ist schwer. Ich persönlich bin eher der Fan von 1,5-Geschosser oder zumindest mit einer innenliegenden Treppe. Also nicht nur ein Bungalow, sondern ich mag auch das Obergeschoss.

Also ich würde eher wieder in die Richtung gehen. Genau, also eine ganz klare Empfehlung, dass man sich wohl fühlt. Ansonsten kann man sagen, wer sich nicht wohl fühlt in seinem Scanhaus, kann ja sagen, ich kaufe noch eins, vermiete das andere und sage, ich möchte jetzt mal ein Bungalow ausprobieren.

Das wäre ja im Alter dann auch interessant und möglich. Sicherlich, ja. Weil man hat eine unglaubliche Auswahl.

Also es fällt schwer. Es ist deutlich schwerer als vor 30 Jahren. Wenn man fünf Typen zur Auswahl hatte, ist die Auswahl deutlich größer.

Ihr habt auch einen schönen Wintergarten, sogar mit Feuerchen. Ihr habt auch gesehen, ein kleines Weinregal. Wie erzählt ihr über die Zeit, wenn ihr gewohnt habt? Oft sagt man ja, hier werde ich alt, hier fühle ich mich wohl.

Wie sind die Gespräche privat, wenn man über das Wohnen spricht? Weil Sie auch gerade den Wintergarten ansprechen, das war auch nochmal eine schöne Sache. Natürlich kann man einen Wintergarten an jedes Haus anbauen, aber speziell an dieses Holzhaus, wertet dann doch nochmal die Wohnlichkeit auf. Hat Spaß gemacht.

Wir haben zusätzlich fast 30 Quadratmeter, zumindest Sommerwohnfläche, bekommen. Das war auch eine schöne Entscheidung. Und wenn wir jetzt ein Fazit ziehen, das sind ja praktisch die Geschichte von 30 Jahren Scanhouse Marlowe.

Ich glaube auch Marlow hat einen extremen Schub bekommen in der Bekanntheit damals. Klar gibt es einen Vogelpark, es gibt mittlerweile auch eine Brauerei, die Gefahr hier zu verdursten oder kein Bier zu bekommen ist gering, die gibt es nicht mehr. Aber hier hat praktisch auch das Bauen in Mecklenburg-Vorpommern seinen Anfang genommen.

Wie wäre so ein Fazit nach 30 Jahren insgesamt? Wie war es so? Marlow ist zweifelsfrei mit dem Namen ScanHaus verbunden. Und man kann mittlerweile sogar schon einen Bekanntheitsgrad deutschlandweit ausmachen, dass ScanHaus Marlow alleine auch schon über die Fernsehwerbung ist, ist unglaublich. Und ohne den Unternehmer Friedemann Kunz wäre Marlow in Vergessenheit geraten, glaube ich.

Insofern, ja, ich bin glücklich und froh, dass ich mich entschieden habe. Und ich kann jedem empfehlen, der über eine Hausbaufamilie nachdenkt, sich auf jeden Fall mit ScanHaus Marlow in Verbindung zu setzen. Jetzt müssten wir normalerweise in der Brauerei Marlow anstoßen und sagen, auf die nächsten 30 Jahre tatsächlich sitzen wir in einem ziemlich normalen Büro mit Kaffeetassen, machen das aber trotzdem.

Vielen Dank für diese Empfehlung und das Gespräch. Vielen Dank, Herr Kunze. Sehr gern.

Das war Hausblick, der ScanHaus Marlow Podcast.

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